Soziale Lage der Kunstschaffenden und Kunst- und Kulturvermittler/innen in Österreich 2018


Im Auftrag des Bundeskanzleramts Kunst und Kultur

Petra Wetzel unter Mitarbeit von Lisa Danzer (L&R Sozialforschung)
Veronika Ratzenböck, Anja Lungstraß, Günther Landsteiner (österreichische kulturdokumentation)


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Presse

   Kurzdarstellung
Wie die Lebens- und Arbeitssituationen von Kunstschaffenden in Österreich aussehen, war zuletzt 2008 erhoben worden. Zehn Jahre später zeigen die Ergebnisse der aktuellen Studie, dass die wirtschaftliche Situation und die soziale Lage der Kunstschaffenden nach wie vor häufig durch Phänomene wie prekäre, kurzfristige und diskontinuierliche Arbeitsverhältnisse, unsichere Einkommensperspektiven und mangelnde soziale Absicherung geprägt sind. Unregelmäßige und insgesamt wenig planbare Erwerbsverläufe und hybride Erwerbsformen markieren die künstlerische Tätigkeit. Das Auseinanderdriften von künstlerischem und wirtschaftlichem Erfolg sowie die Diskontinuität der künstlerischen Arbeit sind folglich Dauerthemen, wenn es um die Arbeits- und Lebensrealität von Künstler/innen geht.

Österreich hat das Rahmenübereinkommen 2014 unterzeichnet und 2015 ist es in Kraft getreten. Damit hat sich Österreich verpflichtet, Maßnahmen zur Umsetzung der Bestimmungen des Übereinkommens zu ergreifen.

Kernstück der Studie ist ein Update der Fragebogenerhebung von 2008, mittels derer Informationen zu den Themenbereichen Beschäftigung, Einkommen und soziale Absicherung, der Nutzung von kunst- und kulturspezifischen Förderungen, zu Fragen der Aus- und Weiterbildung, zur Mobilität und Vernetzung sowie zu Aspekten der privaten Lebenssituation erhoben wurden. Zielgruppe der Studie waren Kunstschaffende der Sparten Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Musik, Literatur und Film sowie erstmals auch die Gruppe der Kunst- und Kulturvermittler/innen. Die Umsetzung der Befragung erfolgte mittels eines Online-Fragebogens, insgesamt konnten 1.757 valide Fragebögen in die Auswertung einbezogen werden. Ergänzt wird die Online-Erhebung durch die Analyse von Literatur und Sekundärdaten und eine Darstellung der Entwicklung der letzten zehn Jahre.

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