Wem gehört die Stadt? Wien – Kunst im öffentlichen Raum seit 1968

Thomas Edlinger, Anja Lungstraß
herausgegeben von Kunst im öffentlichen Raum GmbH und Kunsthalle Wien (Bettina Leidl, Gerald Matt)
Verlag für moderne Kunst Nürnberg
www.vfmk.de

272 Seiten, 301 Abb. in Farbe, 40 Abb. s/w
(ISBN 978-3-941185-81-4)

Preis: € 38,- (exkl. Versandkosten)
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Sei es Lawrence Weiners Installation auf dem Flakturm, VALIE EXPORTS Spaziergang mit Peter Weibel an der Hundeleine oder Christoph Schlingensiefs Ausländer-Container vor der Staatsoper, „Wem gehört die Stadt?“ vermittelt einen ‹berblick über berüchtigte und aufsehenerregende, poetische wie politische Kunst im öffentlichen Raum in Wien der letzten vier Jahrzehnte.

Die Grundlage für diese Publikation bietet eine mehr als 1000 Projekte umfassende Sammlung, die die österreichische kulturdokumentation zusammengetragen hat. Für das Buch wurden daraus in mehreren Phasen 163 exemplarische permanente und temporäre Kunstprojekte ausgewählt und von Thomas Edlinger anhand der Zuordnungen der österreichischen kulturdokumentation in einen historischen und kunsthistorischen Kontext eingeordnet.

Wem aber gehört nun die Stadt? Was ist der öffentliche Raum? Wer nimmt daran teil? Der Titel des Buches setzt ein Fragezeichen, eröffnet eine spannende Diskussion über die vielfältigen Aspekte hinter dem Begriff der Öffentlichkeit und schärft den Blick für dessen Problematik.

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Aus den von der österreichischen kulturdokumentation ermittelten mehr als 1000 Projekten und Werken sind etwa 600 chronologisch und nach verschiedenen Kriterien (Künstler, Ort, Material, Genre, Thema) gerastert worden. So können thematische Signifikanzen, Material- und Genrezuordnungen und Konjunkturen durch die Jahrzehnte hergestellt werden – von der Kunst am Bau der 60er Jahre bis hin zur temporären Intervention. Mit der Projektsammlung wurde von KÖR eine digitale Sammlung gestartet, die als offene Datenbank für eine umfassende Aufarbeitung von Kunst im öffentlichen Raum dient. Sie wird von KÖR verwaltet und kontinuierlich ausgebaut. Dadurch wird erstmals ein digitaler Streifzug durch die Kunst im öffentlichen Raum in Wien seit 1968 möglich. Unter www.koer.or.at können Projekte angemeldet werden, die nach redaktioneller Bearbeitung und Rücksprache in den Index aufgenommen werden.

 

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