EU-Kulturdokumentation
Aktuelles
Europäische Kulturagenda
Am 10. Mai 2007 wurde von der Kommission der Europäischen Gemeinschaft die neue "Mitteilung über eine europäische Kulturagenda im Zeichen der Globalisierung" veröffentlicht. Die Mitteilung findet sich unter http://ec.europa.eu/culture/eac/communication/pdf_word/COM_2007_242_de.pdf
Das Europäische Jahr des Interkulturellen Dialogs 2008
Das Europäische Parlament hat "Das Europäische Jahr des Interkulturellen Dialogs 2008" beschlossen. Mit einem Gesamtbudget von 10 Mio. Euro sollen Projekte und Programme aus den Bereichen Kultur, Bildung, Sport, Jugend und Staatsbürgerschaft zur Förderung der kulturellen Vielfalt und des interkulturellen Dialogs finanziert werden, um das Zusammenleben der EU-Bürger zu verbessern. http://ec.europa.eu/culture/eac/dialogue/dialogue_de.html
Debate Europe
2006 wurde das Diskussionsforum "Debate Europe: Die Zukunft Europas" ins Leben gerufen. In 3 Foren
Die wirtschaftliche und soziale Entwicklung Europas Die Wahrnehmung Europas und seiner Aufgaben Die Grenzen Europas und Europas Rolle in der Welt können die BürgerInnen über ihre Vorstellungen zur Zukunft der Europäischen Union diskutieren. http://europa.eu/debateeurope/index_de.htm
Europa fördert Kultur
Das Internetportal "Europa fördert Kultur" gibt einen Überblick über rund 90 EU-Fördermöglichkeiten für Projekte mit kulturellem Schwerpunkt: http://www.europa-foerdert-kultur.info
Überblick
über EU-Kulturprogramme
Kultur 2007 - 2013 Das Programm "Kultur 2007-2013" trägt zur Förderung eines gemeinsamen Kulturraums der europäischen Völker bei. In diesem Zusammenhang fördert es die grenzüberschreitende Mobilität von Menschen, die im Kultursektor arbeiten, die grenzüberschreitende Verbreitung von künstlerischen und kulturellen Werken und Erzeugnissen und den interkulturellen Dialog.
Am 7. November 2006 wurde die Ausschreibung für das Jahr 2007 veröffentlicht. Förderbereiche sind
1. Kooperationsprojekte zwischen europäischen kulturellen Organisationen (mehrjährig oder einjährig), Übersetzungen und besondere Maßnahmen 2. Betriebskostenzuschüsse für kulturelle Organisationen, die auf europäischer Ebene aktiv sind 3. Analysen, Studien und Informationsarbeiten
Projekte müssen dabei u.a.- den Einsatz neuer Technologien bzw. Medien im kulturellen Schaffen (angewandte und kreative Nutzung der neuen Technologien) berücksichtigen - einen echten europäischen Mehrwert erbringen - bürgernah sein und vielen Menschen den Zugang zur Kultur ermöglichen. Die Einreichfrist für die aktuelle Ausschreibung ist der 28. Februar 2007. Teilnahmeberechtigt sind neben den 27 EU-Mitgliedsländern Island, Liechtenstein, Norwegen und die Beitritts- bzw. Kandidatenländer Kroatien, Mazedonien und Türkei.
Die Ausschreibungsunterlagen finden Sie auf der Website der Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur: http://eacea.cec.eu.int/static/en/culture/call092006/index.htm oder auf der Website des Cultural Contact Points Austria.
Der CCP Austria bietet für Antragstellungen Workshops an. Interessierte können sich in die Mailingliste von Frau Sabine Körper aufnehmen lassen.
Cultural Contact Point Austria Minoritenplatz 3 A-1014 Wien Mag. Elisabeth Pacher
Tel.: 01/53 115-7692 Fax: 01/53 115-7694 elisabeth.pacher@bka.gv.at
http://www.ccp-austria.at/
Mailingliste: sabine.koerper@bka.gv.at
Für den Bereich "Kulturerbe":
Bundesministerium fü Bildung, Wissenschaft und Kultur
Abteilung IV/4 Kulturpolitik
Dr. Anna Steiner
Schreyvogelgasse 2 1010 Wien
Tel.: 01 / 53 120-3630
Fax: 01 / 53 120 -81 3630
anna.steiner@bmbwk.gv.at
http://www.bmbwk.gv.at/kultur
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EU-Audiovisuelle
Politik und Förderprogramme
Politik
im audiovisuellen Bereich Seit Beginn der 1980er Jahre sind für das Europäische Parlament medienpolitische Fragen auch kulturpolitische Fragen. So wurde Anfang der 1980er Jahre auf Vorschlag des - damals noch relativ unbedeutenden - Parlaments ein eigener europäischer Fernsehkanal eingerichtet, um damit das Europabewusstsein der EuropäerInnen zu fördern und zu forcieren. Im Jahr 1984 erschien dann mit dem Grünbuch "Fernsehen ohne Grenzen" ein für die Medienpolitik der EG zentrales Dokument.
Im Jahr 1989 wurde die EU-Fernsehrichtlinie verabschiedet, in der ein Mindestanteil an europäischen Programmen verpflichtend vorgeschrieben war, um auf diese Weise der US-amerikanischen audiovisuellen Dominanz etwas entgegenzusetzen. Mittlerweile wurde die Fernsehrichtlinie mehrmals novelliert. Den aktuellen Stand und mehr Informationen finden Sie unter: http://ec.europa.eu/comm/avpolicy/reg/tvwf/index_en.htm
Ein sehr wichtiges Ziel der EU-AV-Politik ist seit jeher die Schaffung eines gemeinsamen europäischen audiovisuellen Raumes und seit 1986 gibt es dafür das MEDIA Programm, das derzeit bereits in vierter Staffel (zu je fünf Jahren) als MEDIA PLUS geführt wird. Mehr über die aktuelle audiovisuelle EU-Politik erfahren Sie auf der Website der Generaldirektion Bildung und Kultur unter:
http://ec.europa.eu/comm/avpolicy/
MEDIA
2007 Am 1. Januar 2007 trat MEDIA 2007 in Kraft. MEDIA 2007 ist die Weiterführung der Programme MEDIA (1986-1990), MEDIA I (1991-1995), MEDIA II (1996-2000) und MEDIA PLUS (2001-2006). Das aktuelle Programm MEDIA 2007 hat eine Laufzeit von 2007 bis 2013 und verfügt über ein Gesamtbudget von 755 Millionen EURO. MEDIA 2007 fördert auf fünf Ebenen: - Aus- und Weiterbildung
(Management; Scriptwriting; New Technologies)
- Entwicklung
(Einzelprojekte; Funding)
- Vertrieb und Verbreitung
(Kinoförderung; spezifische TV-Förderung; Online-Vertrieb)
- Promotion
(Zugang zum Markt; Datenbanken; Festivals)
- Pilotprojekte
(kinomatographisches historisches Erbe; Digitalisierung von Archiven; Spezialkanäle; Online Distribution Services)
Sämtliche
Informationen und Ausschreibungsunterlagen finden Sie auf der MEDIA Website: http://ec.europa.eu./information_society/media/overview/2007index_en.htm
Den Vorschlag über die Umsetzung von MEDIA 2007 finden Sie unter:
http://europa.eu.int/eur-lex/lex/LexUriServ
Persönliche
Beratung und Information zu MEDIA erhalten Sie bei den in allen EU-Staaten eingerichteten
MEDIA Desks: http://ec.europa.eu/information_society/media/docs/overview/who/media_desks_12dec_2006.pdfMEDIA
Desk Austria MMag. Gerlinde Seitner Österreichisches Filminstitut
Stiftgasse 6 A-1070 WIEN Tel.: 01/526 97 30-406 Fax: 01/526 97 30-460 g.seitner@mediadesk.at
http://www.mediadesk.at
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Europäische Kulturhauptstadt Das
EG-Kulturprogramm Europäische
Kulturstadt gibt es seit dem Jahr 1985. Es geht auf eine Initiative der
einstigen griechischen Kulturministerin Melina Mercouri zurück. Dabei handelt
es sich um jährliche Großveranstaltungen, "deren Ziel die Herausstellung
des kulturellen Reichtums und der kulturellen Vielfalt der europäischen Städte
unter Betonung ihres gemeinsamen kulturellen Erbes und der Lebendigkeit ihrer
Errungenschaften ist" (Original EU-Text).
Um den neuen Mitgliedsstaaten der EU eine baldige Teilnahme am Programm zu ermöglichen, hat die Kommission im November 2003 einen diesbezüglichen Beschluss zur Ergänzung der Reihenfolge gefasst. 1985:
Athen 1986: Florenz 1987: Amsterdam 1988: Berlin 1989: Paris
1990: Glasgow 1991: Dublin 1992: Madrid 1993: Antwerpen 1994:
Lissabon 1995: Luxemburg 1996: Kopenhagen 1997: Thessaloniki 1998:
Stockholm 1999: Weimar 2000: Avignon, Bergen, Bologna, Brüssel, Krakau,
Helsinki, Prag, Reykjavik, Santiago de Compostela. 2001: Porto
und Rotterdam
2002: Brügge
und Salamanca
2003: Graz
(Österreich) 2004: Genua
(Italien) und Lille
(Frankreich) 2005: Cork (Irland) 2006: Patras (Griechenland) 2007: Luxemburg und Sibiu (Rumänien)
2008: Liverpool (Großbritannien) und Stavanger (Norwegen)
2009: Linz (Österreich) und Vilnius (Litauen)
2010: Essen (Deutschland), Pecs (Ungarn) und Istanbul (Türkei)
2011: Turku (Finnland) und Tallinn (Estland)
Reihenfolge der zukünftigen Kulturhauptstädte:
2012: Portugal und Slowenien
2013: Frankreich und Slowakei
2014: Schweden und Lettland
2015: Belgien und Tschechische Republik
2016: Spanien und Polen
2017: Dänemark und Zypern
2018: Niederlande und Malta
2019: Italien
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oben] [zurück] Europäischer
Kulturmonat Das Label
"Europäische Kultur(haupt)stadt" hatte sich etabliert und immer
mehr Städte hatten sich beworben. 1990 richtete die Europäische Union
daher den Europäischen
Kulturmonat ein, um auch europäischen Städten außerhalb
der Europäischen Union eine kulturelle Plattform anzubieten. Diese Initiative wendet sich vor allem an die Länder Mittel- und Osteuropas und ist von kürzerer Dauer als die Kulturhaupstadt. Für die kommenden Jahre sind keine Kulturmonatsstädte vorgesehen. Die bisherigen Kulturmonatsstädte:1992:
Krakau 1993: Graz 1994: Budapest 1995: Nikosia 1996: Sankt Petersburg
1997: Ljubljana 1998: Linz
und Valetta 1999: Plowdiv 2000: -- 2001: Basel
und Riga 2002: -
2003: St. Petersburg
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EU und Kultur: historischer Abriß und legistische Grundlagen
Im
Vertrag von Maastricht 1992 wurde erstmals festgehalten, dass die EU einen Beitrag
zur Entfaltung des Kulturlebens in den Mitgliedstaaten leisten soll. Zu diesem
Zweck wurde ein neuer die Kultur betreffender Artikel in den Vertrag aufgenommen.
Mit dem Artikel 128 des Vertrags von Amsterdam (später Art. 151 des Amsterdamer Unionsvertrag von 1997) haben die Mitgliedstaaten sich dazu bekannt, Kultur als Bestandteil der Europäischen Union anzuerkennen. Bis zum Inkrafttreten des Maastrichter Unionsvertrags (1.11.1993) besaß aber die Europäische Gemeinschaft offiziell (d.h. legistisch) keinerlei Kompetenzen, im Kulturbereich aktiv zu werden. Trotzdem
waren seit dem Jahr 1977 kulturpolitische Papiere verfaßt worden, die den
Umgang der EU mit kulturellen Gütern verdeutlichen sollten. AV-Politik war
dabei ein integraler Bestandteil der kulturpolitischen Papiere. Vgl. zur historischen
Entwicklung der EG-Kultur- und Medienpolitik die Publikation der österreichischen kulturdokumentation: EG
Kulturdokumentation. Information 1. Strukturen, Dokumente, Abstracts (Wien, 1993)
Der Artikel 151 - auch "Kulturartikel" genannt - stellt also die
Rechtsgrundlage für die kulturellen Aktivitäten der Europäischen
Union dar. Er legt die Möglichkeiten und Grenzen des kulturpolitischen Engagements der Europäischen Union fest.
Darin sind u.a. drei wichtige Ziele
für die Tätigkeit der Gemeinschaft im Kulturbereich formuliert:
- Beitrag zur Entfaltung der Kulturen der
Mitgliedstaaten unter Wahrung ihrer nationalen und regionalen Vielfalt sowie unter
gleichzeitiger Hervorhebung des gemeinsamen kulturellen Erbes;
- Förderung
des zeitgenössischen kulturellen Schaffens
- Förderung
der Zusammenarbeit zwischen Mitgliedstaaten und Drittländern sowie internationalen
Organisationen.
Im Artikel 151 Absatz 4 ist weiters auch festgehalten, daß die Europäische Union bei ihrer Tätigkeit in den anderen Politikbereichen auch die kulturellen Aspekte berücksichtigt (= Kulturverträglichkeitsklausel). Das heißt, die EU hat auch bei ihren wirtschaftlichen oder sozialen Entscheidungen die kulturelle Auswirkungen zu reflektieren. Da es sich aber dabei um keine rechtsverbindliche Aussage handelt, hängt es allein von den politischen AkteurInnen ab, ob diese sogenannte "Kulturverträglichkeit" bei EU-Entscheidungen auch tatsächlich eingefordert wird. Bis heute sind alle den Kulturbereich
betreffenden Entscheidungen im (Kultur- und AV-Minister)Rat der Europäischen
Union einstimmig zu treffen. Dies kann als großes Handicap bezeichnet werden
und wird auch bei fast jeder EU-Ratspräsidentschaft thematisiert, könnten
doch bei Abschaffung dieser Vorschrift Entscheidungen rascher getroffen werden.
Die Europäische Union ist verpflichtet, ihre kulturellen Aktivitäten
und Programme nach dem Subsidiaritätsprinzip auszurichten; d.h. die Europäische
Union kann nur in Ergänzung zu den Aktivitäten der Mitgliedstaaten tätig
werden. Rechtsgrundlage dafür ist wiederum der Artikel 151 (Kulturartikel), der dementsprechend festhält, dass die Europäische Union nur unter Wahrung des Subsidiaritätsprinzips aktiv werden darf. Subsidiarität heißt, dass die EU in Bereichen, "die nicht in ihre ausschließliche Zuständigkeit fallen" (wie z.B. Kultur und Bildung) nur dann tätig werden kann, "sofern und soweit die Ziele der in Betracht gezogenen Maßnahmen auf Ebene der Mitgliedstaaten nicht ausreichend erreicht werden können und daher wegen ihres Umfangs oder ihrer Wirkungen besser auf Gemeinschaftsebene erreicht werden können" (Artikel 3b des EU-Vertrages). Mit dieser Bestimmung soll sichergestellt werden, dass trotzdes kulturellen Engagements der EU die nationalen Kulturpolitiken keineswegs eingeschränkt werden und es nicht zu Konkurrenzsituationen, sondern zu Kooperationen zwischen supranationaler und nationalstaatlicher Ebene kommen soll, um einen sog. "europäischen Mehrwert" erreichen zu können. Die mit dem Kulturartikel 1992 (in Kraft seit 1. November 1993) neu gewonnenen
Kompetenzen im Kulturbereich führten zu folgenden Kulturprogrammen:
- Kaleidoskop (1996-1999) zur Förderung
des künstlerischen Schaffens und der Zusammenarbeit bei künstlerischen
und kulturellen Aktivitäten mit europäischer Dimension; Gesamtbudget
36,6 Mio. Euro
- Ariane (1997-1999)
zur Förderung von Projekten im Bereich Buch und Lesen einschließlich
der Übersetzung; Gesamtbudget 11,1 Mio. Euro
- Raphael
(1997-1999) zur Ergänzung der Politik der Mitgliedstaaten im Bereich
des kulturellen Erbes von europäischer Bedeutung; Gesamtbudget 30 Mio. Euro
Alle diese Programme wurden durch das Programm Kultur
2000 ersetzt, für das zwischen 2000 und 2006 236 Mio. Euro zur Verfügung standen.
Seit 1.1.2007 ist Kultur 2007-2013 in Kraft, dessen Budget 408 Mio. Euro umfasst.
Jan Figel ist seit November 2004 Kommissar für Bildung und Kultur. In seinen Zuständigkeitsbereich fallen Bildung, Kultur und Multilingualismus und die Bereiche Sport, Jugend und Beziehungen zur Zivilgesellschaft. Seine Vorgängerin Viviane Reding ist nun Kommissarin für den Bereich Informationsgesellschaft und Medien.
Website des Kommissars:
http://ec.europa.eu/comm/commission_barroso/figel/index_de.htm
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Studien, Berichte und Evaluierungen im Auftrag der Europäischen Kommission
Mid-term Evaluation of the Culture 2000 Programme (PLS Ramboll Management, 2003): http://ec.europa.eu/culture/eac/sources_info/pdf-word/final_reportCulture2000.pdf
Final Report for the Evaluation of the Line A-3042 (Katerina Kolyva, Rinske van den Berg et Anne Mette Holt, 2003) http://ec.europa.eu/culture/eac/sources_info/pdf-word/final_report_feb_2003.pdf
Evaluation of the Old Programmes Kaleidoscope, Ariane and Raphael (GMV Conseil, 2003): http://ec.europa.eu/culture/eac/sources_info/pdf-word/rapportoctobre.pdf
Study on Cultural Co-operation in Europe in the Various Cultural and Artistic Fields (EFAH, Interarts, 2003) http://ec.europa.eu/culture/eac/sources_info/pdf-word/summary_report_coop_cult.pdf
A Feasibility Study Concerning the Creation of a European Observatory of Cultural Co-operation (ECOTEC Research, 2003): http://ec.europa.eu/culture/eac/sources_info/pdf-word/final_report_aout_2003.pdf
Study on the Mobility and Free Movement of People and Products in the Cultural Sector (Universität Paris, 2002): http://ec.europa.eu/culture/eac/sources_info/pdf-word/mobility_en.pdf
Die Beteiligung der Europäer an kulturellen Aktivitäten / European's Participation in Cultural Activities (Eurobarometer Survey, 2002): http://ec.europa.eu/culture/eac/sources_info/pdf-word/ebs_158_de.pdf
New Europeans and Culture (Eurobarometer Survey, 2003) http://ec.europa.eu/culture/eac/sources_info/pdf-word/etude.pdf
Studie Europäische Kulturhauptstädte und Europäischer Kulturmonat (1995-2004)/ Study on the European Cities and Capitals of Culture and the European Cultural Months (1995-2004): http://ec.europa.eu/culture/eac/sources_info/studies/capitals_en.html
Study on The Economy of Culture in Europe http://ec.europa.eu/culture/eac/sources_info/studies/economy_en.html
Study on Culture and Educationhttp://ec.europa.eu/culture/eac/sources_info/studies/educult_en.html
Study on National Systems of Public Guaranteeshttp://ec.europa.eu/culture/eac/sources_info/studies/garanti_en.html
Alle diese Berichte finden Sie auf den Internetseiten der Generaldirektion Bildung und Kultur: http://ec.europa.eu/culture/eac/sources_info/sources_en.html
Studien und Berichte der Österreichischen kulturdokumentation zur EU und EU-Kulturpolitik
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EU-Kulturpolitik: ausgewählte Dokumente der Europäischen Kommission
Einen Überblick über die seit 1977 vom Rat verabschiedeten Empfehlungen und Beschlüsse im Kulturbereich finden Sie am Rechtsportal der Europäischen Union: http://europa.eu.int/eur-lex/en/lif/reg/en_register_1640.html
Für einen kontextuellen Ansatz interessant ist die Frage nach den Auswirkungen
der EU-Gesetzgebung auf Kunst und Kultur. Dazu gibt es folgendes, noch immer interessantes Dokument, das in der kulturdokumentation in gedruckter Form aufliegt: Erster Bericht über die Berücksichtigung der kulturellen
Aspekte in der Tätigkeit der Europäischen Gemeinschaft (Dokumentnr.:
KOM(96) 160 endgültig). Erschienen ist dieser Bericht
im Jahr 1996 und er setzte neue Maßstäbe dessen, was unter "Berücksichtigung
des kulturellen Aspekts" (Kulturartikel 151,4) verstanden werden kann bzw.
könnte.
Das für Kultur & Beschäftigung grundlegende Dokument erschien im
Frühjahr 1998: "Kultur, Kulturindustrie und Beschäftigung"
Arbeitspapier der Kommissionsdienststellen, 14. Mai 1998 (Kooperation von DGX
und DGV): http://europa.eu.int/comm/avpolicy/legis/forum/emploi-culture_de.pdf
Dieses Arbeitspapier der Kommissionsdienststellen versucht eine Einschätzung des Beschäftigungspotenzials des Kulturbereiches für EU-Europa, wobei die verschiedenen Zählsysteme der Mitgliedstaaten einerseits zwar kulturgeschichtlich interessant sind, weil sie unterschiedliche Definitionen des Kultursektors zeigen, andererseits für einen europäischen Vergleich ungeeignet sind. Auffallend sind die in den letzten 10 Jahren sehr hohen Beschäftigungszuwachsraten im Medienbereich. Zum Arbeitsplatzpotenzial des Kultursektors in Europa hat die kulturdokumentation im Auftrag der Generaldirektion Beschäftigung und Soziales die Studie Ausschöpfung und Entwicklung des Arbeitsplatzpotenzials im kulturellen Sektor im Zeitalter der Digitalisierung durchgeführt.
Die Entscheidung des Rates No. 626/2004/EC beinhaltet die Verlängerung des Programms Kultur 2000, das ursprünglich bis 2004 geplant war, bis zum Jahr 2006:
http://europa.eu.int/eur-lex/pri/de/oj/dat/2004/l_099/l_09920040403de00030003.pdf
Die Mitteilung der Kommission "Aktive Bürgerschaft konkret verwirklichen" zeigt Richtlinien für ein künftiges Kulturprogramm nach 2006 auf:
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=COM:2004:0154:FIN:DE:PDF
Der Beschluss des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Dezember 2006 über das Programm Kultur 2007 - 2013: http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2006:378:0022:0031::DE:PDF
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Informationsressourcen
Europäisches
Kulturportal
Von
der Europäischen Kommission wurde Anfang des Jahres 2002 ein Europäisches
Kulturportal eingerichtet. Das Internetportal "Europa und die Kultur"
bietet Interessierten und AkteurInnen des Kulturbereichs wie auch lokalen, regionalen
und nationalen Institutionen Informationen über kulturspezifische und -relevante
Aktivitätsfelder der Europäischen Union:
: http://ec.europa.eu/culture/portal/index_de.htm
Culture@2000 Newsletter
...ist der monatliche Newsletter der Generaldirektion Bildung und Kultur zum Programm 'Kultur 2000':
http://europa.eu.int/comm/culture/eac/sources_info/newsletters/newsletter_en.html
Infobrief "BILDUNG + KULTUR - auf einen Blick"
Der zweimonatlich erscheinende Infobrief informiert über Nachrichten aus den Programmen, politische Entscheidungen, Veröffentlichungen und Veranstaltungen:
http://europa.eu.int/comm/dgs/education_culture/publ/news/index_de.html
DigiCult Newsletter
Dieser viermal im Jahr elektronisch erscheinende Newsletter hat die Digitalisierung kultureller Inhalte zum Thema: http://www.cordis.lu/ist/directorate_e/digicult/newsletter.htm
Europa fördert Kultur
Das Internetportal gibt einen Überblick über rund 90 EU-Fördermöglichkeiten für Projekte mit kulturellem Schwerpunkt: http://www.europa-foerdert-kultur.info
Website des europäischen Konvents
http://european-convention.eu.int/bienvenue.asp?lang=DE
Diskussionsforum "Debate Europe: Die Zukunft Europas"
http://europa.eu/debateeurope/index_de.htm
Portal der Europäischen Union
http://ec.europa.eu
EU-Ratspräsidentschaften
2001
Jänner - Juni: Schweden: http://eu2001.se/eu2001/main/
Juli - Dezember: Belgien: http://www.eu2001.be/
2002
Jänner - Juni: Spanien (Website nicht mehr online)
Juli - Dezember: Dänemark (Website nicht mehr online)
2003
Jänner - Juni: Griechenland (Website nicht mehr online)
Juli - Dezember: Italien (Website nicht mehr online)
2004
Jänner - Juni: Irland: http://www.eu2004.ie/
Juli - Dezember: Niederlande (Website nicht mehr online)
2005
Jänner - Juni: Luxemburg: http://www.eu2005.lu/en/index.html
Juli - Dezember: Großbritannien: http://www.eu2005.gov.uk/
2006
Jänner - Juni: Österreich: http://www.eu2006.at
Juli - Dezember: Finnland http://www.eu2006.fi
Die EU-Ratspräsidentschaften ab 2007 werden in Dreiergruppen durchgeführt, wobei jedes Gruppenmitglied den Vorsitz 6 Monate inne hat und von den anderen Gruppenmitgliedern unterstützt wird.
Jänner - Juni 2007: Deutschland: http://www.eu2007.de
Juli - Dezember 2007: Portugal: http://www.eu2007.pt
Jänner - Juni 2008: Slowenien
Juli - Dezember 2008: Frankreich
Jänner - Juni 2009: Tschechische Republik
Juli - Dezember 2009: Schweden
Jänner - Juni 2010: Spanien
Juli - Dezember 2010: Belgien
Jänner - Juni 2011: Ungarn
Juli - Dezember 2011: Polen
Jänner - Juni 2012: Dänemark
Juli - Dezember 2012: Zypern
Jänner - Juni 2013: Irland
Juli - Dezember 2013: Litauen
Jänner - Juni 2014: Griechenland
Juli - Dezember 2011: Polen
Jänner - Juni 2012: Dänemark
Juli - Dezember 2012: Zypern
Jänner - Juni 2013: Irland
Juli - Dezember 2013: Litauen
Jänner - Juni 2014: Griechenland
Juli - Dezember 2014: Italien
Jänner - Juni 2015: Lettland
Juli - Dezember 2015: Luxemburg
Jänner - Juni 2016: Niederlande
Juli - Dezember 2016: Slowakei
Jänner - Juni 2017: Malta
Juli - Dezember 2017: Großbritannien
Jänner - Juni 2018: Estland
Juli - Dezember 2018: Bulgarien
Jänner - Juni 2019: Österreich
Juli - Dezember 2019: Rumänien
Jänner - Juni 2020: Finnland
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Kontaktadressen
In allen EU-Mitgliedstaaten wurden in den letzten Jahren auf Anregung und mit
finanzieller Unterstützung der EU Cultural
Contact Points eingerichtet, die über EU-Kulturförderungen informieren und konkrete Beratung bei der Einreichung anbieten. In Österreich
ist das der: Cultural Contact Point Austria Minoritenplatz 3 A-1014 Wien Mag. Elisabeth Pacher
Tel.: 01/53 115-7692 Fax: 01/53115-7694 elisabeth.pacher@bka.gv.at
http://www.ccp-austria.at/
Eine Auflistung der Cultural Contact Points finden Sie unter:
http://ec.europa.eu/culture/eac/culture2000/contacts/national_pts_en.html
Weitere
relevante Adressen:
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