Projekte seit 1998


   Compendium of Cultural Policies and Trends in Europe

   Kulturstrategie für Graz

   Der Mehrwert von Kunst und Kultur für den städtischen Raum

   Beitrag zum Ersten Österreichischen Baukulturreport

   Europa fördert Kultur

   Evaluierung der Kulturförderung in Graz

   Bestandsaufnahme und explorative Studie zur Forschung in den österreichischen Museen

   Bedeutung der "Creative Class" nach Richard Florida für Wien

    Mapping Research on Mobility in the Creative Sector

   Die wirtschaftliche Bedeutung von Kultur und Creative Industries: Wien im Städtevergleich
   mit Barcelona, Berlin, London, Mailand und Paris


   Centrope - Kultur

   Schnittpunkt ArchitekturPolitik

   Untersuchung des ökonomischen Potenzials im Bereich Creative Industries in Wien

   Science for Creative Industries

   Differing Diversities: Eastern European Perspectives. Cultural Policy and
   Cultural Diversity


   Ausschöpfung und Entwicklung des Arbeitsplatzpotenzials im kulturellen Sektor
   im Zeitalter der Digitalisierung


   Transversal Study on the Theme of Cultural Policy and Cultural Diversity

   Theater in Wien und Graz. Aufführungen und Produktionen

   Architekturzentren im Vergleich

   Grenzüberschreitende kulturelle Aktivitäten in Niederösterreich




   Compendium of Cultural Policies and Trends in Europe
(seit 1998 laufend)
Auftraggeber: Europarat, durchgeführt von Ericarts; Österreichteil: Österreichische Kulturdokumentation

Ziel des gemeinsamen Projekts des Europarats und ERICarts ist die Zugänglichmachung von einzelnen kulturpolitischen Profilen aller 48 Länder, die die Europäische Kulturkonvention unterzeichnet haben, und zwar in elektronischer Form.

Zur Zeit sind 41 Profile online abrufbar (Albanien, Armenien, Azerbeijan, Belgien, Bulgarien, Däenmark. Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Kanada, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Malta, Mazedonien, Moldawien, Monaco, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Russland, San Marino, Serbien und Montenegro, Slowakei, Slowenien, Schweden, Schweiz, Spanien, Ukraine, Ungarn, Vatikan).
Sie sind nach acht thematischen Kapiteln gegliedert. Diese reichen von der historischen Perspektive bis hin zu administrativen Strukturen; von aktuellen politischen Themenstellungen zur Kulturfinanzierung. Ein "comparative view" erlaubt einen direkten Vergleich zwischen den verschiedenen Ländern.

Die Österreichische Kulturdokumentation zeichnet verantwortlich für das kulturpolitische Länderprofil Österreichs.

Compendium-Website: http://www.culturalpolicies.net


   Kulturstrategie für Graz
(2007-2008)
Auftraggeber: Kulturstadtrat und Kulturamt der Stadt Graz
Gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe von Grazer ExpertInnen erstellt die Österreichische Kulturdokumentation eine Kulturstrategie für die Stadt Graz, die die kulturpolitischen Diskussionen der letzten Jahre bündeln soll. Es wird die Grazer Kulturlandschaft beschrieben, die Kulturentwicklung und Kulturpolitik bis 2007 skizziert, ein Forderungskatalog erstellt sowie konkrete kulturpolitische Maßnahmen erarbeitet. Das kulturelle Profil der Stadt Graz als Teil des Auftrags wurde 2007 erstellt und ist online abrufbar.

Download des Kulturellen Profils der Stadt Graz als pdf-Dokument (625 KB)


   Der Mehrwert von Kunst und Kultur für den städtischen Raum
(2006 - 2008)
Auftraggeber: Österreichischer Städtebund
Kooperationspartner: LIquA - Linzer Institut für qualitative Analysen

Gegenstand der Studie ist die Entwicklung von qualitativen und quantitativen Indikatoren zur Messung und Einschätzung des Mehrwerts von Kunst und Kultur für den städtischen Raum.
In 8 österreichischen Landeshauptstädten und 7 weiteren Städten sollen die lokalen kulturellen Ressourcen erfasst, die Hindernisse für deren Entwicklung aufgezeigt und eine Einschätzung ihres Entwicklungspotentials ermöglicht werden. Dazu werden die vorhandenen kulturellen Einrichtungen typologisiert und räumlich verortet sowie Interviews mit ExpertInnen und Kulturschaffenden geführt. Für die Städte Graz, Krems und Linz wurde ein Detailpaket erstellt, das die vorgenannten Inhalte vertieft.

   Beitrag zum Ersten Österreichischen Baukulturreport
(2006)
Auftraggeber: Plattform Architekturpolitik und Baukultur

Der Erste Österreichische Baukulturreport legt in 6 Themenheften (Empfehlungen, Verantwortung, Öffentlichkeit, Nachhaltigkeit, Wirtschaft, Produktion) dar, welche Bedeutung die Baukultur in wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Hinsicht für die österreichische Bevölkerung hat. Der Beitrag der Österreichischen Kulturdokumentation „Kreativwirtschaft und Dienstleistungsexport“ beschäftigt sich mit dem Stellenwert der Architekturbranche innerhalb der Kreativwirtschaft. Anhand der Länderbeispiele Österreich, Großbritannien und Deutschland zeigt der Überblick, dass der Sektor Architektur – wirtschaftsstatistisch gesehen – zwar als wesentlicher Kernbereich der Kreativwirtschaft gilt, in den entsprechenden Förderprogrammen und –strategien jedoch (noch) kaum Berücksichtigung findet.

   Europa fördert Kultur
(2003-2007)
Auftraggeber: Sektion für Kunstangelegenheiten im BKA , Deutsches Auswärtiges Amt, Generaldirektion Bildung und Kultur der Europäischen Kommission über die Cultural Contact Points Deutschland und Österreich

Das Internetportal "Europa fördert Kultur" gibt einen Überblick über rund 90 EU-Fördermöglichkeiten für Projekte mit kulturellem Schwerpunkt. Interessierte Kulturschaffende, WissenschafterInnen und KünstlerInnen aller Sparten können sich hier ebenso wie ProjektinitiatorInnen in öffentlichen und privaten Kultur- und Bildungseinrichtungen, Vereinen und Verwaltungen über Kulturfördermöglichkeiten der Europäischen Union informieren. Neben den wichtigsten Eckdaten zum jeweiligen Programm geben Kontaktadressen und Projektbeispiele für Deutschland und Österreich näheren Einblick in die Materie.

Die Kulturdokumentation arbeitete gemeinsam mit der Kulturpolitischen Gesellschaft in Bonn an diesem Projekt, dessen Basis das 2002 publizierte und inzwischen vergriffene Handbuch zur Kulturförderung der Europäischen Union ist (hg. von: Kulturpolitischen Gesellschaft in Bonn, Deutschen Kulturrat).

Website: http://www.europa-foerdert-kultur.info


   Evaluierung der Kulturförderung in Graz
(2006)
Auftraggeber: Kulturamt der Stadt Graz
Kooperationspartner: Dr. Rüdiger Wischenbart, Content and Consulting

Als Grundlage für den Abschluss neuer mehrjähriger Förderverträge mit der Stadt Graz wurden 51 FörderwerberInnen, darunter ein Museum, Kulturvermittlungsvereine, Literaturzeitschriften, freie Theater und Institutionen aus den Bereichen Musik, Medienkunst und Bildende Kunst evaluiert. Kriterien waren sowohl quantitative wie auch qualitative Faktoren, um insgesamt eine Bewertung zu gewährleisten, die die unterschiedlichen Konzeptionen und Ziele der FörderwerberInnen berücksichtigt. Die Evaluierung erfolgte mittels Fragebogen und Interviews und umfasste eine Selbst- und Fremdbewertung.

   Bestandsaufnahme und explorative Studie zur Forschung in den österreichischen Museen
(2006)
Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Abt. VI/3

Die Aufgaben der österreichischen Museen und Ausstellungshäuser liegen nicht nur in ihrer Tätigkeit des Sammelns, Ausstellens und Vermittelns, sondern als Orte und Archive des Wissens, der Kunst und der Natur haben sie einen kulturpolitischen und wissenschaftlichen Auftrag zu erfüllen. Die Bestandsaufnahme bot einen Überblick über Forschungsanteil und Forschungsart in den österreichischen Museen und Ausstellungshäusern; dazu wurden 80 Bundes-, Landes- und städtische Museen, ausgewählte Ausstellungshäuser, private Museen und Häuser gescreent und Interviews mit 14 ExpertInnen geführt. Aus den Fragebögen und den Interviews wurden Empfehlungen für eine Förderung der Museumsforschung abgeleitet.

   Bedeutung der "Creative Class" nach Richard Florida für Wien
(2005)
Auftraggeber: Stadt Wien, MA 27 EU-Strategie- und Wirtschaftsentwicklung

Die Vorstudie sollte die wissenschaftlichen und empirischen Grundlagen für eine Bewertung schaffen, wo Wien im Städteranking auf Basis der Florida-Indikatoren "Talent, Technology and Tolerance" steht. Denn bis dato durchgeführte Untersuchungen in europäischen Städten haben gezeigt, dass die Florida-Indikatoren nicht 1:1 übernommen werden können, sondern einer Modifizierung und Adaptierung bedürfen. Daher wurden die Florida-Indikatoren und das Konzept der Creative Class auf ihre Relevanz und Anwendbarkeit für Wien analysiert und bewertet. Da es zwar für Europa nationale Analysen, aber keine Städteanalysen auf Basis der Florida-Indikatoren gibt, wurde anhand des vorhandenen Datenmaterial weiters überprüft, ob eine empirisch fundierte Darstellung der Indikatoren überhaupt durchführbar ist und ob noch weiteres Datenmaterial erhoben werden muss.

   Mapping Research on Mobility in the Creative Sector
(2005 - 2006)
Auftraggeber: European Cultural Foundation (ECF), Amsterdam

Die grenzüberschreitende Mobilität von KünstlerInnen, KulturmanagerInnen und anderen Berufstätigen im Kultur- und Medienbereich sowie die Transfers von künstlerischen Ideen, Werken und Trends sind Kern des Projekts. Im Kontext einer Prüfung von meist ökonomisch inspirierten Theorien über Bewegungen des "intellectual capital" wird versucht, Ursachen und Konsequenzen kultureller Mobilität einschliesslich ihrer Förderung und Hemmnisse empirisch aufzuarbeiten. Dies geschieht vor allem durch Sparten- und Ländervergleiche, die Auswertung von Kompendien und Datensammlungen sowie Fallstudien und Interviews. Dabei sollen auch historische Aspekte überprüft werden, sofern diese für heutige und künftige Mobilitätsprozesse relevant sind.

   Die wirtschaftliche Bedeutung von Kultur und Creative Industries: Wien im Städtevergleich
    mit Barcelona, Berlin, London, Mailand und Paris
(2005)
Auftraggeber: Stadt Wien, Magistratsabteilung 27/EU-Strategie und Wirtschaftsentwicklung

Die Untersuchung beschreibt die wirtschaftliche und beschäftigungsrelevante Bedeutung von Kultur (im engerem Sinne) und den Creative Industries Wiens im Vergleich mit den Städten Barcelona, Berlin, London, Paris und Mailand. Diese Darstellung und Einschätzung erfolgte auf Basis der folgenden Daten:
öffentlichen Kulturausgaben, Verhältnis Stadt - Bund/Land Pro-Kopf-Kulturanteil
Beschäftigte im Kulturbereich und in den Creative Industries
Größenordnungen von CI-Unternehmen
Besucherzahlen und Kulturangebot
Kulturtouristische Daten
Beschreibung der "Creative Class" nach Richard Florida
Anhand dieser Daten wurden zwischen den 6 europäischen Städten Bezüge hergestellt, die eine argumentative Positionierung ihres ökonomischen Potenzials in den Kulturbereichen und den Creative Industries ermöglichen. Um eine Vergleichsdarstellung nicht nur über Statistiken zu führen, wurden auch die wesentlichen Trends in den urbanen Kulturpolitiken, interessante Stadtentwicklungskonzepte und die Creative Industries beschrieben.

Download des Endberichts als pdf-Dokument (320 KB)


   Centrope - Kultur
(2004 - 2005)
Auftraggeber: Europaforum

Ziel war eine Bestandsaufnahme neuer grenzüberschreitender kultureller Kooperationen und Kulturpolitiken in der Europa Region Mitte. Deshalb sollte abgeleitet von der Beschreibung des Status Quo (Strukturen, Kompetenzen, Programme, etc.) ein Strategiekonzept entwickelt werden, um einerseits den politischen und kulturpolitischen EntscheidungsträgerInnen und den wichtigsten AkteurInnen im kulturellen Feld ein Instrumentarium für eine kulturelle Dynamisierung in der Europa Region Mitte zu geben und andererseits neue Modelle kultureller Kooperationen und kooperativer Kulturpolitik aufzuzeigen. Neben der Beschreibung der nationalen kulturpolitischen Länderprofile und der Darstellung der kulturellen Aktivitäten und Szenen mit Fokus auf die vier Teilregionen Vienna Region, Südmähren, Westungarn, Region Bratislava wurden die Stärken und Schwächen grenzüberschreitender Kooperationen im Kultursektor identifiziert. Darauf aufbauend wurden Strategien für transregionale kulturelle Kooperationsaktivitäten entwickelt.

Download des Endberichts als pdf-Dokument (300 KB)


   Schnittpunkt ArchitekturPolitik
(2003 - 2004)
Auftraggeber: Bundeskanzleramt/Kunstsektion

Seit Beginn der 1990er Jahre ist die Qualitätssicherung der gebauten und natürlichen Umwelt in vielen Ländern Europas zu einem zentralen Handlungsfeld staatlicher Politik geworden. Aus Anlass einer parlamentarischen Enquete zu Architektur- und Baukulturpolitik in Österreich im März 2004 wirft das Projekt "Schnittpunkt ArchitekturPolitik" einen Blick über Österreichs Grenzen hinaus und beleuchtet architekturpolitische Schwerpunkte und Instrumentarien der Länder Belgien (Flandern), Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Niederlande, Österreich, Schweden, Schweiz, Slowakei und Slowenien.

Die 14 Länderprofile umfassen jeweils eine Beschreibung der wesentlichen Kompetenzstrukturen, Konzepte und Fördermaßnahmen, geben Informationen zu Ausbildung, Berufsregelungsmodalitäten und Interessenvereinigungen und relevanten Architekturinstitutionen. Maßnahmen (Richtlinien, Förderungen etc.) im Kontext von Architektur- und Baupolitik auf der Ebene der Europäischen Union werden in einem eigenen Kapitel skizziert. Eine Linksammlung der wichtigsten Institutionen soll weiterführende Recherchen erleichtern.


[mehr]

   Untersuchung des ökonomischen Potenzials im Bereich Creative Industries in Wien
(2002 - 2004)
Auftraggeber: Stadt Wien, Magistratsabteilung EU-Strategie und Wirtschaftsentwicklung, Wirtschaftskammer Wien, Filmfonds Wien

Schon seit Jahren ist "Kultur und Beschäftigung" bzw. "Kultur und Arbeit" ein Themenschwerpunkt an der Österreichischen Kulturdokumentation. Nach der von der EU Kommission in Auftrag gegebene Studie "Ausschöpfung und Entwicklung des Arbeitsplatzpotenzials im kulturellen Sektor im Zeitalter der Digitalisierung" hat die Kulturdokumentation nun gemeinsam mit Mediacult und Wifo eine Studie zur "Untersuchung des Ökonomischen Potenzials der 'Creative Industries' in Wien" durchgeführt.

Die Studie analysiert das Markt-, Innovations- und Arbeitsplatzpotenzial jener marktwirtschaftlich orientierten Bereiche wie etwa Design/Mode, Grafik, Werbung, Multimedia, Architektur ebenso, wie auch jene an der Schnittstelle von Kunst und Wirtschaft, wie Literatur und Verlagswesen, Musik, Film, Bildende Kunst und Kunstmarkt und Darstellende Kunst, Bibliotheken und Museen. Neben einer Abgrenzung und Definition der "Creative Industries" wurde eine Analyse der 10 Sektoren der "Creative Industries" durchgeführt und 1.134 Unternehmen bzw. EinzelunternehmerInnen wurden über ihre wirtschaftliche Situation und ihre Zukunfts-erwartungen, über die Standortvorteile und -nachteile Wiens, über die Wirksamkeit der Förderpolitik u.a. befragt. [mehr]

Die Studie (Gesamtstudie, Ergebnisse und Empfehlungen, Sektorenanalyse und die Unternehmensbefragung) steht ebenfalls auf unserer Website http://www.creativeindustries.at zur Verfügung. Hier finden Sie auch einen Serviceteil mit Hinweisen auf fachspezifische Veranstaltungen und aktuelle Calls. Ein weiteres Angebot der Site ist eine Übersicht über online abrufbare relevante nationale und internationale Studien zu Creative Industries, die laufend aktualisiert wird.

Download des Berichtes als pdf-Dokument (1,5 MB)


   Science for Creative Industries
(2003)
Auftraggeber: WWTF Wiener Wissenschafts-, Forschungs- nd Technologiefonds

In Kooperation mit Mediacult und Wifo hat die Österreichische Kulturdokumentation für den WWTF eine Expertise zum Forschungsschwerpunkt Creative Industries Supporting Sciences erarbeitet. Dies beinhaltete ein Screening der Forschungslandschaft, das Auskunft über das mögliche Foschungspotenzial hinsichtlich Creative Industries liefert und neben der Auswertung von Forschungsdatenbanken eine Analyse der Forschungseinheiten auf Strukturebene umfasste. Weiters wurden eine Definition der Creative Industries geleistet und Empfehlungen bezüglich der Einrichtung des Forschungsschwerpunkts gegeben.

   Differing Diversities: Eastern European Perspectives. Cultural Policy and Cultural Diversity
(2001 - 2003)
Auftraggeber: Europarat

Die Kulturdokumentation ist der österreichische Kooperationspartner für dieses seit 1999 laufende Europaratsprojekt. Dieses Projekt war eine Fortsetzung der "Transversal Study on the Theme of Cultural Policy and Cultural Diversity".
Der Schwerpunkt lag nun mit Rumänien, Ungarn und Russland bei den zentral- und osteuropäischen Mitgliedsländern des Europarats. Die Österreichische Kulturdokumentation erstellte den Endbericht über "Cultural Policy and Cultural Diversity” in diesen Ländern.

Ein zentrales Ziel dieses Projekts war es, mehr über den Umgang mit kultureller Vielfalt in den neuen Demokratien zu erfahren, um darauf aufbauend Gemeinsamkeiten und Differenzen zwischen den Interpretationen und Selbstverständnissen in West- und Osteuropa zu extrahieren. Im Rahmen des Projekts wurden auch Country Site Visits von ExpertInnendelegationen des Europarats in die teilnehmenden Länder durchgeführt. Abgeschlossen wurde die Studie im Juli 2003.

Download der Synopse (129 KB)

Die Studie ist im September 2006 als Buch erschienen.


   Ausschöpfung und Entwicklung des Arbeitsplatzpotenzials im kulturellen Sektor im Zeitalter der    Digitalisierung
(2000 - 2001)
Auftraggeber: Europäische Kommission, DG Beschäftigung und Soziales

Die Studie hatte zur Aufgabe, das Beschäftigungspotenzial des kulturellen Sektors (im weitesten Sinne) inklusive Medien und digitaler Anwendungen zu untersuchen. Die Österreichische Kulturdokumentation war im Rahmen dieser Studie zuständig für die kulturtheoretische Kontextualisierung. Ebenso war das Institut bei der Erhebung und Beschreibung europäischer Good Pratices bei Angeboten zur Aus- und Weiterbildung bzw. neuen Qualifizierungsprogrammen beteiligt.

Für den kulturtheoretischen Kontext "Employment in the Cultural Sector – Literature and Research" wurde ein Überblick und eine Analyse des aktuellen Forschungsstandes in den einzelnen EU-Staaten gegeben, um so die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Politikwerdung des Themas "Beschäftigung im Kulturbereich" in den nationalen arbeitsmarkt- und kulturpolitischen Konzepten aufzuzeigen.

Der gesamte Endbericht wurde in englischer Sprache veröffentlicht.
Zusammenfassungen der Studienergebnisse wurden in allen EU-Mitgliedssprachen publiziert.

Am Projekt beteiligt waren neben der Österreichischen Kulturdokumentation:
MKW Wirtschaftsforschung GmbH, München, (Koordination)
empirica Delasasse, Köln
Interarts, Barcelona
Economix Research & Consulting, München
WIMMEX AG, München

[mehr]


   Transversal Study on the Theme of Cultural Policy and Cultural Diversity
(2000)
Auftraggeber: Europarat

Das Projekt setzt sich mit dem Thema Kulturpolitik und kulturelle Vielfalt auseinander: Denn kulturelle Vielfalt in all ihren Formen bedeutet für die traditionellen Interpretationen von Kulturpolitik eine grundlegende Herausforderung; genauso aber auch für unser Selbstverständnis, wie öffentliche Einrichtungen diese kulturelle Vielfalt widerspiegeln.

Die Verschiebung der Herstellung von (kultureller) Homogenität zur Verwaltung von Diversität als neuer sozialer Norm erfordert eine Neukonzeption der Prozesse, Mechanismen und Beziehungen, die für eine demokratische Politikentwicklung in den kulturell vielfältigen Gesellschaften gebraucht werden.

In den beteiligten Ländern Belgien, Bulgarien, Schweiz, Kanada, Luxemburg, Großbritannien und Österreich wurden im Verlauf der Studie nationale Berichte erstellt. Die Österreichische Kulturdokumentation war hier mit der Koordination und Reporterstellung des österreichischen Beitrags befasst.

Der Endbericht "Differing Diversities" ist auf Basis der Länderreports der beteiligten Staaten erarbeitet worden. Er kann beim Europarat bezogen werden. Zusammenfassungen der Länderberichte können am Website des Europarats nachgelesen werden: http://www.coe.int/T/E/Cultural_Co-operation/culture/Completed_projects/Transversal
Der Österreichreport ist bei der Österreichischen Kulturdokumentation erhältlich.

[mehr]


   Theater in Wien und Graz. Aufführungen und Produktionen
(2000 - 2001)
Auftraggeber: Kulturabteilung der Stadt Wien und Kulturabteilung der Stadt Graz

Diese Erhebung versucht die Relationen des Theaterangebots von etablierten Groß- und Mittelbühnen und dem unterdotierten freien Theaterbereich in Graz und Wien herzustellen. Es wurde analysiert, was die unterschiedlichen Bereiche des Theaters (Bundestheater, Groß-, Mittel-, und Kleinbühnen und Freie Gruppen) für die Breite des Theaterangebotes leisten: So erhalten in Graz ebenso wie in Wien Freie Theater rund 4 % der Fördermittel, tragen aber 38 % (Wien) bzw. 47 % (Graz) des Aufführungsangebots in den beiden Städten.

   Architekturzentren im Vergleich
(2000 -2001)
Auftraggeber: IKP und Architekturzentrum Wien

Die Studie wurde im Rahmen von Positionierungsmaßnahmen des Architektur Zentrum Wien erstellt. Ziel des Projektes war die Erhebung von Basisdaten, von Budgetrahmen und Kostenaufstellung über Finanzierungsformen bis hin zu Mitarbeiterzahlen und Publikumsaufkommen von anderen europäischen Architekturzentren, -stiftungen und -museen. Zielsetzung des Projektes war die Einordnung des Architekturzentrums Wien in einen internationalen Kontext. Mittels Fragebogen, qualitativen Interviews sowie Auswertung von Unterlagen wurden 17 internationale Architekturzentren, -stiftungen und -museen evaluiert.

   Grenzüberschreitende kulturelle Aktivitäten in Niederösterreich
(2000)
Auftraggeber: Eco Plus gemeinsam mit der Kulturabteilung des Landes Niederösterreich

Mittels einer Fragebogenerhebung wurden die grenz- und länderübergreifende Projekte, Aktivitäten und Kooperationen niederösterreichischer KünstlerInnen, Kulturinitiativen, Gemeinden, Vereine und künstlerisch und kulturell Aktiven mit ihren Nachbarregionen Tschechien, Slowakei dargestellt und analysiert. Die Erhebung beinhaltete nicht nur die Quantifizierung grenzüberschreitender Kulturaktivitäten, sondern auch die Darstellung ihrer finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Erfassung der unterschiedlichsten Formen des Kulturkontakts gelegt: von Aktivitäten, Projekten und Veranstaltungen im kleinen Rahmen bis hin zu groß angelegten Kooperationsformen, inklusive Projekten im Rahmen der Europäischen Union.


[nach oben]



07.03.2008 | office@kulturdokumentation. org